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#miteinanderreden #Verschwendung vermeiden

Begründe deine Behauptungen

Ich hasse es, wenn Be­haup­tun­gen einfach nur so in den Raum ge­schmis­sen werden.

Der eine oder die andere wird sich jetzt denken: Warum hasst er das denn?

Genau das meine ich, mit be­grün­de deine Be­haup­tun­gen. Wenn du über­zeu­gend ar­gu­men­tie­ren willst, soll­test du deine Be­haup­tun­gen stets be­grün­den. Denn an­dern­falls machst du dich angreifbar!

Wenn du über­zeu­gend ar­gu­men­tie­ren willst, soll­test du deine Be­haup­tun­gen stets be­grün­den. Denn an­dern­falls machst du dich angreifbar!

Ich hasse es! 

Ich hasse es, wenn Be­haup­tun­gen einfach nur so in den Raum ge­schmis­sen werden.

Der eine oder die andere wird sich jetzt denken: Warum hasst er das denn?

Genau das meine ich, mit be­grün­de deine Behauptungen.

Wir können andere Men­schen deut­lich besser von etwas über­zeu­gen, wenn wir ihnen schlüs­sig und nach­voll­zieh­bar auf­zei­gen, warum und wie wir zu unserer Be­haup­tung ge­kom­men sind.

Die Gefahr

Wenn du nur be­haup­test: “Deine Idee ist ab­so­lu­ter Schwach­sinn!”, dann wird meine erste Frage lauten: “Wie kommst du zu dieser Über­zeu­gung?”.

Mein Ziel wird es immer sein, das bessere Ar­gu­ment ge­win­nen zu lassen! 

Wenn du mir aber kein Ar­gu­ment lie­ferst, also keine be­grün­de­te Be­haup­tung, dann werde ich deine Be­haup­tung solange hin­ter­fra­gen, bis ich sie bekomme. 

Dadurch ent­steht für dich eine Gefahr! Denn wenn du dir keine Be­grün­dung über­legt hast, dann kann es schnell pas­sie­ren, dass du plötz­lich pau­scha­li­sierst oder andere sehr schwa­che und an­greif­ba­re Be­grün­dun­gen lie­ferst, die ich ganz frech hin­ter­fra­gen werde.

Mit einem Klick auf dieses “Hin­ter­fra­gen” kommst du zu meiner Podcast-Folge, in der ich mich aus­führ­lich mit den Vor- und Nach­tei­len des Hin­ter­fra­gens be­schäf­ti­ge 😉 Hör gerne rein!

Wahrheit sagen, wo Irrtum ist

Be­son­ders in der heu­ti­gen Zeit von Fake News und spe­zi­ell in Ver­bin­dung mit Corona gibt es noch einen zweiten wich­ti­gen Punkt! 

Stupide, stumpfe und zer­stö­re­ri­sche Be­haup­tun­gen haben eine Wirkung. Alleine dadurch, dass sie einmal aus­ge­spro­chen wurden, hin­ter­las­sen sie bei vielen Men­schen einen blei­ben­den Eindruck. 

Stell dir vor, jemand schreibt mit roter Farbe an dein Garagentor: 

Ehe­bre­che­rin” oder “Ehe­bre­cher

Kin­des­miss­brauch

Diese Worte wirken auf die Pas­san­ten und nur wenige werden diese Be­haup­tung hin­ter­fra­gen.

Umso deut­lich mein Appell an dich, dass du be­grün­dest, wie du zu deinen Aus­sa­gen ge­kom­men bist. 

Wenn wir mit anderen Men­schen ge­mein­sam die Wahr­heit her­aus­fin­den wollen, dann sollten wir dem Ge­gen­über auch die Mög­lich­keit geben, sich mit unserem Warum be­schäf­ti­gen zu können, zu re­cher­chie­ren und den Wahr­heits­ge­halt prüfen zu können.

Soll­test du die öf­fent­lich recht­li­chen Rund­funk­an­stal­ten zu deinen ver­trau­ens­wür­di­gen Quellen da­zu­zäh­len, dann kann ich dir den Fak­ten­fuchs emp­feh­len. Hier be­schäf­ti­gen sich ver­schie­de­ne Re­dak­tio­nen des Baye­ri­schen Rund­funks mit dem Über­prü­fen von Falsch­mel­dun­gen (fal­schen Behauptungen).

Be­grün­de deine Be­haup­tun­gen, sei weniger an­greif­bar und sorge dort für Klar­heit, wo sonst schnell Ver­wir­rung ent­ste­hen kann. 

Wie stehst du zu plumpen Be­haup­tun­gen und wie gehst du mit Ihnen um?

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