Kategorien
#miteinanderreden #Verschwendung vermeiden

Die ersten Worte wirken besonders intensiv

Die ersten Worte, die du aus­sprichst oder hörst haben eine au­ßer­ge­wöhn­lich starke Wirkung auf uns selbst und unser Gegenüber.

Die ersten Worte, die du aus­sprichst oder hörst haben eine au­ßer­ge­wöhn­lich starke Wirkung auf uns selbst und unser Gegenüber.

Die ersten Worte wirken

Ich werde dir gleich zwei Men­schen und ihre we­sent­li­chen per­sön­li­chen Ei­gen­schaf­ten vorstellen. 

Lies dir genau durch, wie die Per­sön­lich­keit jeweils von Thomas und Markus be­schrie­ben wird.

Überleg dir dann, wen von beiden du auf den ersten Blick hin sym­pa­thi­scher findest. 

Was hältst du von Thomas und Markus

Thomas ist: in­tel­li­gent — fleißig — im­pul­siv — kri­tisch — ei­gen­sin­nig — neidisch

… kommen wir jetzt zu Markus:

Markus wird hin­ge­gen be­schrie­ben als: nei­disch — ei­gen­sin­nig- kri­tisch — im­pul­siv — fleißig — intelligent

Wenn du jetzt so denkst, wie viele andere Men­schen auch, dann findest du Thomas sym­pa­thi­scher wie Markus.

Das Verblüffende

Ich verrate dir jetzt etwas.

Wenn es dir selbst noch nicht auf­ge­fal­len ist: Thomas und Markus haben die glei­chen Ei­gen­schaf­ten nur in un­ter­schied­li­cher Reihenfolge:

Bei Thomas waren es : in­tel­li­gent — fleißig — im­pul­siv — kri­tisch — ei­gen­sin­nig — neidisch

und bei Markus genau die glei­chen, nur rück­wärts: nei­disch — ei­gen­sin­nig- kri­tisch — im­pul­siv — fleißig — intelligent

Das be­deu­tet, dass uns die ersten Worte, die wir über Men­schen hören, sehr in unserer Ein­schät­zung über die Per­sön­lich­keit beeinflussen.

Das Problem der ersten Worte

Bambi

Eiter

Beide Wörter er­zeu­gen sofort Bilder in deinem Kopf … das eine schö­ne­re wie das andere. 

Aber in beiden Fällen hat dein Gehirn un­ter­be­wusst un­mit­tel­bar darauf reagiert. 

Ähn­li­che Er­in­ne­run­gen, Worte und Gefühle wurden durch­fors­tet und sind sofort wieder präsent.

Hättest du dich selbst sehen können, wie dein Körper auf diese Wörter re­agiert, wären dir be­stimmt kleine Ver­än­de­run­gen im Gesicht auf­ge­fal­len. Eiter spannt deine Muskeln leicht an, als würdest du dich wirk­lich ekeln

Worauf du achten solltest

Die ersten Worte, die du hörst oder die du deinem Ge­gen­über sagst, haben eine nach­hal­ti­ge Wirkung auf dich und dein Ge­gen­über.

Auf­grund dessen, dass wir Men­schen ver­schie­de­ne Er­fah­run­gen gemacht haben, geben wir Worten eine un­ter­schied­li­che Bedeutung. 

Für die einen ist der Wurm etwas ekel­haf­tes und glit­schi­ges, für andere der per­fek­te Köder beim Fischen. 

Nicht nur deshalb soll­test du vorab prüfen, mit welchen Worten du auf der Bühner an­ge­kün­digt wird. “Experte”, “Profi”, “Nerd” usw.

Auch in deinem Alltag, beim Mit­ein­an­der­re­den wirken die ersten Worte be­son­ders stark! Überleg dir also vor allem bei sehr wich­ti­gen Ge­sprä­chen, mit welchen Worten du be­gin­nen willst:

“ich glaube oder ich bin über­zeugt, dass

“Wir haben ein Problem oder wir haben eine Her­aus­for­de­rung

“Ich muss oder ich ent­schei­de mich

“Das Risiko ist hoch oder die Chance ist gering

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.