Kategorien
#Selfcare #Stressprävention

Du wirst es nie allen recht machen können

Ent­schei­dun­gen, die wir in der Kom­mu­ni­ka­ti­on treffen, werden selten allen Men­schen ge­fal­len. Vom Kri­tik­ge­spräch bis hin zur Kün­di­gung: es wir immer je­man­den geben, der deine Worte als falsch gewählt emp­fin­det. Du wirst es nie allen recht machen können, aber du kannst dir bewusst machen, dass es nur Wirkung gibt!

Ent­schei­dun­gen, die wir in der Kom­mu­ni­ka­ti­on treffen, werden selten allen Men­schen ge­fal­len. Vom Kri­tik­ge­spräch bis hin zur Kün­di­gung. Du wirst es nie allen recht machen können!

Die Geschichte vom Mann, seiner Frau und dem Esel

In diesen Beitrag möchte ich mit einer alten Ge­schich­te starten, die mir vor langer Zeit erzählt wurde:

Vor langer Zeit zog ein alter Mann mit seiner Frau und einem Esel durch die stau­bi­gen Gassen einer längst ver­ges­se­nen Stadt.

Der alte Mann saß auf dem Esel und seine Frau führte den Esel hinter sich her.

Als sie gerade am Markt­platz der Stadt vor­bei­schrit­ten, rief eine der Händlerinnen:

“Na typisch Mann. Die arme Frau darf bei dieser brü­ten­den Hitze zu Fuß gehen, wäh­rend­des­sen ER es sich auf dem Esel ge­müt­lich macht. Schäm dich Saukerl!”

Der alte Mann hatte sofort ein schlech­tes Ge­wis­sen. Er stieg um­ge­hend von seinem Esel her­un­ter und ließ so­gleich seine Frau aufsitzen.

Der Mann führte nun selbst seinen Esel mit seiner darauf sit­zen­den Frau weiter durch die Gassen. 

Da schreit ihn plötz­lich ein Soldat an: “Was bildet sich dieses Weibs­stück ein?” Er spuckt auf den Boden und sagt dann: “Sitzt dort wie eine Königin und lässt ihren Mann im Dreck zu Fuß laufen. Schäm dich Weib!”

Diese Worte gingen an der Frau na­tür­lich nicht spurlos vorbei. Sie hatte ein schlech­tes Ge­wis­sen und bat um­ge­hend ihren Mann, doch auch mit auf dem Esel Platz zu nehmen. 

So kam es, dass sie jetzt zu zweit auf dem Esel weiter durch die Gassen dieser längst ver­ges­se­nen Stadt ritten.

Als sie kurz davor waren die Stadt über eine pracht­vol­le Brücke zu ver­las­sen, er­blick­te sie ein ent­ge­gen kom­men­der Bauer.

“Das ist doch die größte Sauerei vor dem Herren! Sitzen diese zwei Fett­ba­cken doch wirk­lich ge­mein­sam auf dem Rücken ihres armen kleinen Esels.

Sofort stiegen die beiden vom Esel, strei­chel­ten ihren tüch­ti­gen Esel und gingen ge­mein­sam neben ihm gehend aus der Stadt.

Sie wollten gerade die Brücke ver­las­sen, die aus der Stadt über einen rei­ßen­den Fluss hinaus aufs Land führte, das er­blick­ten sie zwei junge Bur­schen, die am Ufer angelten.

Einer davon lachte laut auf und ent­geg­ne­te den dreien: “Ich hoff, dass wenn ich er­wach­sen bin, nicht auch so dumm bin und den Esel spa­zie­ren führe, anstatt ihn zu reiten”

Das sagte der alte Mann zu seiner Frau: 

“Egal was wir auch machen, es wird immer einen geben, der es nicht gut finden wird. Wir müssen jeden Tag aufs Neue für uns selbst ent­schei­den, was für uns richtig und falsch ist!”

Autor un­be­kannt, meinem Ge­dächt­nis­pro­to­koll entnommen

Die Moral der Geschichte

Auch du musst dir jeden Tag immer wieder aufs Neue bewusst werden, dass das, was du als die rich­ti­gen oder die fal­schen Worte be­trach­test, dein Ge­gen­über genau anders sehen könnte.

Du und deine Worte müssen und werden nicht von allen gemocht werden. Gleich­zei­tig musst und wirst du nie alles und jeden mögen.

Die Ein­stel­lung: In der Kom­mu­ni­ka­ti­on gibt es kein “Richtig” und kein “Falsch”, sondern nur in­di­vi­du­el­le Wirkung, kann dir dabei helfen, diesen Ge­dan­ken anzunehmen. 

Wich­ti­ge Men­schen, Men­schen die dich so lieben wie du bist, lieben dich be­din­gungs­los, auch wenn du mal schein­bar die fal­schen Worte gewählt hast! Was sagst du dazu?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.