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KZ Insasse Viktor Frankl und die letzte menschliche Freiheit

Der ös­ter­rei­chi­sche Psy­cho­lo­ge und Schrift­stel­ler Viktor Frankl musste die schlimms­ten Dinge im KZ erleben und doch sagt er: ICH ALLEINE ENTSCHEIDE! Frankl hält in seinem Buch “…Trotz­dem JA zum Leben” mit einem wun­der­ba­ren Satz fest, dass wir geistig frei sind. Was das für deine Kom­mu­ni­ka­ti­on bedeutet?

Der ös­ter­rei­chi­sche Psy­cho­lo­ge und Schrift­stel­ler Viktor Frankl musste die schlimms­ten Dinge im KZ erleben und doch sagt er: ICH ALLEINE ENTSCHEIDE!

Du bist verantwortlich!

Wenn wir mehr Freude am Reden haben wollen, müssen wir er­ken­nen, dass es nicht die Worte der Anderen sind, die uns pro­vo­zie­ren, be­lei­di­gen oder verletzen.

Wer sind selbst dafür ver­ant­wort­lich, wenn wir uns dafür ent­schei­den die Worte als Pro­vo­ka­ti­on, Be­lei­di­gung oder Ver­let­zung unserer Gefühle zu interpretieren.

Wir können geistig frei ent­schei­den, wie wir mit Reizen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on umgehen.

Viktor Frankls Erkenntnis aus der KZ Zeit

Der ös­ter­rei­chi­sche Psy­cho­lo­ge und Schrift­stel­ler Viktor Frankl musste mehrere Jahre in einem KZ ver­brin­gen. Er war dort al­ler­dings nicht als Psy­cho­lo­ge tätig. Frankl war einer der Inhaftierten.

Viktor Frankl musste das KZ erleben und doch sagt er: Wir können uns immer entscheiden
Viktor Frankl musste das KZ erleben und doch sagt er: Wir können uns immer frei entscheiden

Er hat viele seiner engsten Fa­mi­li­en­mit­glie­der ver­lo­ren und musste die schlimms­ten Er­leb­nis­se seines Lebens dort durchmachen.

Und doch kommen von ihm die wohl wich­tigs­ten Worte zur geis­ti­gen Frei­heit des Men­schen. Frankl hält in seinem Buch “…Trotz­dem JA zum Leben” fest, dass ihm im KZ zwar alles ge­nom­men werden konnte, nur nicht die letzte mensch­li­che Freiheit:

Sich zu der vor­herr­schen­den Si­tua­ti­on eben so oder so einzustellen.

Und es gibt immer ein so oder so. Solange wir Men­schen frei denken können, Frankl nennt es die “geis­ti­ge Frei­heit”, haben wir immer die Mög­lich­keit zu ent­schei­den, wie wir mit den Reizen aus dieser Umwelt geistig umgehen wollen.

Genau aus diesem Grund können wir jedes Mal selbst ent­schei­den, ob wir eine Be­lei­di­gung als solche wahr­neh­men oder nicht. Es ist unsere geis­ti­ge und vor allem freie und bewusst Ent­schei­dung darauf nicht mit Wut, Hass und einem Ge­gen­schlag zu reagieren.

Dabei geht es gar nicht darum, dass du dich ab sofort immer “richtig”, also der Si­tua­ti­on ent­spre­chend passend ent­schei­dest. Viel mehr geht es darum, dass du dich immer wieder selbst daran er­in­nerst, dass du über die von Viktor Frankl be­schrie­be­ne “geis­ti­ge Frei­heit” verfügst.

Nur wer das erkennt, über­nimmt Ver­ant­wor­tung für seine Ge­dan­ken und mög­li­cher­wei­se dar­auf­hin fol­gen­de Taten.

Ich per­sön­lich finde diesen Ge­dan­ken groß­ar­tig. Ich weiß aber auch, dass es nicht immer einfach ist, sich im Alltag an diese Wahl­mög­lich­keit zu er­in­nern. Aber jedes noch so kleine Mal, bei dem wir uns eben daran er­in­nern und uns bewusst gegen zum Bei­spiel Hass oder Gewalt ent­schei­den, ist schon ein kleiner und wun­der­vol­ler Schritt.

Wie siehst du das? Wie gehst du mit ver­ba­len An­grif­fen um?

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