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Telefonieren: 10 Impulse für mehr Freude am Telefon

Wer mehr Freude am ☎️ Te­le­fo­nie­ren☎️ haben will, der kann meine 10 Impulse be­nut­zen und mit einem Strah­len im Gesicht zum Hörer greifen.

Wer mehr Freude am ☎️ Te­le­fo­nie­ren☎️ haben will, der kann meine 10 Impulse be­nut­zen und mit einem Strah­len im Gesicht zum Hörer greifen.

Impuls: Entscheide proaktiv

Wenn deine Te­le­fon­num­mer nicht gerade die 112 ist und du nicht für die Ret­tungs­leit­stel­le ar­bei­test, dann kann dir ein Gedanke zu mehr Freude am Te­le­fo­nie­ren verhelfen:

Du kannst dich immer für oder gegen ein Te­le­fo­nat entscheiden!

Per­ma­nen­te Er­reich­bar­keit ist Ge­schenk des Himmels und Werk des Teufels zugleich!

Wenn du merkst, dass du gerade nicht in der Stim­mung bist, per­sön­lich mit je­man­dem über etwas am Telefon zu spre­chen, dann lass es. Lass das Telefon läuten und ruf erst dann bei diesem Men­schen an, wenn und wann es dir passt!

Auch bereits ver­ein­bar­te Te­le­fon­ter­mi­ne lassen sich absagen! Du musst es nur tun!

Kein Mensch wird dich zum Te­le­fo­nie­ren zwingen, wenn du ihm nicht die Er­laub­nis dazu gibst!

Du kannst deinen An­ruf­be­ant­wor­ter be­spre­chen und dort kon­kre­te Zeiten nennen, wann du für Te­le­fon­an­ru­fe wieder ver­füg­bar bist.

Du kannst anstatt einer Te­le­fon­num­mer nur noch eine E‑Mail Adresse angeben bei der um einen Rückruf gebeten werden kann.

Du kannst nur noch #EMail Kontakt zulassen.

Du kannst das An­neh­men von Te­le­fo­na­ten de­li­gie­ren. Dann bittest du darum, dir die Infos des An­ru­fers schrift­lich zu über­mit­teln. Zu­rück­ge­ru­fen wird wann es dir passt!

Impuls: Du kannst zu jeder Zeit auflegen!

Wenn du merkst, dass dir das Te­le­fo­nat nicht gut tut oder du dich rhe­to­risch nicht in der Lage dazu fühlst, das Ge­spräch zu beenden: leg auf!

Viele werden auf­schrei­en und sagen:

“Das macht man doch nicht!”

Wer meinen Podcast kennt, dem läuten bei “Man” die Alarm­glo­cken. Wer ist man? Warum macht “man” das nicht? Warum ist das un­höf­lich? Wer de­fi­niert Höf­lich­keit für dich?

Du machst das!

Völlig egal, was “man” macht.

Achte zuerst auf dich und dann auf die anderen. Warum? Eine meiner Regeln lautet: Hilf dir selbst, bevor du zum hilf­lo­sen Helfer wirst.

Was bringt es beiden, wenn du voller Wut, Hass oder Trauer am Telefon deine Worte finden musst und durch Stress nicht mehr bei klarem Ver­stand bist?

Was bringt es dir in der Leitung zu bleiben, wenn du merkst, dass du deine Zeit für einen sinn­lo­sen Anruf ver­schwen­dest aber rhe­to­risch nicht zum Ende über­lei­ten kannst?

Ein Te­le­fo­nat ist nichts anderes wie eine Ge­sprächs­si­tua­ti­on, die jeder von euch je­der­zeit beenden und ver­las­sen darf.

Es ver­langt Mut, Willen und eigene Prin­zi­pi­en um auf­zu­le­gen. Achte auf dich und das, was dir gut tut! Tu es! Einer meiner Freunde be­haup­tet: selbst Pumuckl habe Hater

Impuls: Hol das BESTE aus deiner Stimme heraus

Ich hätte meinen Master in der Sprech­erzie­hung umsonst gemacht, wenn ich dir nicht auch Tipps für deine Stimme am Telefon geben würde:

Sorge für orales Ver­gnü­gen. Lass deiner Stimme freien Lauf. Du kannst, (musst aber nicht) dafür auf­ste­hen. Achte auf eine auf­rech­te Haltung (nicht an­ge­spannt), um der Wirkung deiner Re­so­nanz­räu­me nicht ent­ge­gen­zu­wir­ken. Wenn du beim Te­le­fo­nie­ren nicht stehen willst, rutsch mit deinem Po bis zur Stuhl­kan­te vor und richte deinen Ober­kör­per auf. Die Beine grob 90°

Ver­zich­te vor wich­ti­gen Te­le­fo­na­ten auf den Verzehr von zu­cker­hal­ti­gen Ge­trän­ken und Speisen. Dadurch wird dein Spei­chel­fluss an­ge­regt und dein Ge­gen­über hört häss­li­che Schmatzgeräusche

Mach dich warm. Sprich vor wich­ti­gen Te­le­fo­na­ten laut Sätze zum Warm­wer­den (Achtung! Benutze sinn­vol­le Sätze und spar dir “Test 1,2,3”). Besser: “Ich te­le­fo­nie­re mit Person X über Thema Z.”

Zu spät zum wich­ti­gen Te­le­fo­nat? Je schnel­ler du zum Hörer läufst, desto hör­ba­rer wird sich deine Atmung be­merk­bar machen: slow down 

Durch­at­men: Stress ist ein psy­cho­ge­ner Faktor. Er kann sich durch eine Fehl­hal­tung und Mus­kel­an­span­nun­gen negativ auf deine Stimme auswirken

Impuls: Lächle einmal kräftig vor jedem Telefonat!

Am besten lä­chelst du auch während dem Te­le­fo­nat … ach was sage ich: lächle JEDEN Tag so viel du kannst! Kleb dir direkt ans Telefon ein Post-It mit der Auf­schrift: “Lächeln”

Durch dein Lächeln wird nicht nur deine Stimme sym­pa­thi­scher wirken und klingen. Lächeln und Lachen ist gleich­zei­tig Balsam für deine Seele. Wer pro­ak­tiv lächeln kann, sug­ge­riert seinem Körper: “Alles ist in Ordnung, wir können lächeln. Das Te­le­fo­nat sehen wir ganz entspannt.”

An dieser Stelle ein Tipp: Der TED Talk von Amy­Cud­dy zum Thema Power-Posen und wie wir unseren Körper pro­ak­tiv positiv be­ein­flus­sen können: 

Your body lan­guage may shape who you are | Amy Cuddy

Mit einem Klick auf das Vor­schau­bild wird ein ein­ge­bun­de­nes YouTube-Video auf freudeamreden.de ge­star­tet. Dadurch stimmst du zu, dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten an Google wei­ter­ge­ge­ben werden. Bitte in­for­mie­re dich über die Da­ten­schutz­richt­li­ni­en von Google: https://policies.google.com/privacy

… falls dir bei einigen An­ru­fern trotz­dem hin und wieder das Lächeln ver­ge­hen sollte, hier mein Tipp, wie du dir dein Lächeln zurückholst:

Spei­che­re Men­schen, die dich re­gel­mä­ßig deines Lä­chelns be­rau­ben unter einem un­ter­halt­sa­men Namen im Te­le­fon­buch ein.

Zum Bei­spiel als “Clown”, “Hans Dampf”, “Pizza Lie­fer­ser­vice”, “Freche Franzi Fuchs­ber­ger” oder “der süße Engel”. Jedes Mal, wenn du dann auf dem Display siehst, wer gerade anruft, be­kommst du viel­leicht direkt vor dem Te­le­fo­nie­ren ein kleines Lächeln und etwas po­si­ti­ve Energie ;).

Impuls: Hab ein klares Ziel vor Augen

Wenn du selbst aktiv bei je­man­dem anrufst, dann sei dir bewusst: Warum rufe ich an? Was ist mein Ziel? Was soll nach diesem Te­le­fo­nat anders oder neu sein? Welche Än­de­rung soll durch diesen ver­ba­len Aus­tausch pas­sie­ren? Welche In­for­ma­tio­nen will ich haben?

Freude ensteht bei mir immer auch dann, wenn ich Ver­schwen­dung ver­mei­de. Ver­schwen­dung von Zeit, Geld und Energie!

Wenn du nicht gerade mit deiner Familie, deiner besten Freun­din oder deinem besten Freund te­le­fo­nierst, dann soll­test du mit jedem Te­le­fo­nat ein anderes Ziel als Liebe verfolgen.

Es ist deine Zeit!

Be­son­ders mit Blick auf das Te­le­fo­nie­ren im Busi­ness ist es wichtig, daran zu denken, dass auch das Te­le­fo­nie­ren bezalte Ar­beits­zeit ist. Du tauscht be­zahl­te Ar­beits­zeit gegen Informationen.

Wenn dein Te­le­fo­nat mangels klarem Ziel nichts Neues ge­ne­rie­ren kann oder du mangels Klar­heit bei der Ziel­for­mu­lie­rung das Ziel gar nicht erst er­rei­chen kannst, warum te­le­fo­nierst du dann überhaupt?

Ein klares Ziel im Te­le­fo­nat ver­schafft dir nicht nur selbst vorab Klar­heit. Wenn du weißt und de­fi­nie­ren kannst, was dein Ziel ist, dann ver­schafft das auch deinem Ge­gen­über Klar­heit, Struk­tur und ihr ver­schwen­det weniger Zeit mit be­lang­lo­sem Zeug

Impuls: Setz dir ein Zeitlimit und kommuniziere es.

Wir neigen gerne dazu, dass wir alles schön brav zeit­lich be­gren­zen: Mit­tags­pau­se, Jour fixe, Kernarbeitszeit …

… nur bei #Te­le­fo­na­ten ver­lie­ren wir dieses #Time­Boxing gerne mal aus den Augen.

Schade! Denn schnell wird dadurch Zeit nicht wert­ge­schätzt und wert­vol­le Zeit verschwendet.

Daher mein Tipp: Überleg dir vor einem Te­le­fo­nat, wie viel Zeit du dafür auf­brin­gen möch­test und kom­mu­ni­zie­re es!

Ent­we­der direkt: “Ich nehme mir für dieses Te­le­fo­nat 30 Minuten Zeit”

Oder in­di­rekt: “Hallo, hier ist der Andreas. Ich hab den nächs­ten Termin in 30 Minuten und möchte die Zeit bis dahin dafür nutzen, um mit dir über das Thema XY zu sprechen”

Ich weiß, dass es einigen Men­schen schwer fällt, selbst­be­wusst ein Zeit-Limit zu setzen, es ein­zu­hal­ten und es zu kom­mu­ni­zie­ren. Vor allem dann, wenn sie be­grün­den wollen, warum sie die Zeit be­gren­zen aber kei­ner­lei Termine im An­schluss haben (und nicht lügen wollen)

Tipp: Sei ehrlich. Wenn du sagst, dass du nur eine halbe Stunde Zeit hast, weil du danach einen wich­ti­gen Termin hast, dann mach dir doch einfach einen Termin mit dir selbst: Nach­be­spre­chung des Te­le­fo­nats (mit dir selbst), Me­di­tie­ren, Sport uvm.

Impuls: Fass das Wichtigste am Ende zusammen

Nichts ist schlim­mer, wie ein end­lo­ses Te­le­fo­nat ohne, dass am Ende etwas Neues ge­schaf­fen wurde. Zum Bei­spiel eine klare Ent­schei­dung ge­trof­fen wird, ein klares Er­geb­nis fest­steht oder klare nächste Schrit­te de­fi­niert sind.

Moment: eine Sache gibt es, die mich mehr stört.
Wenn jeder der Ge­sprächs­part­ner zu einem anderen Er­geb­nis kommt und keiner vom Er­geb­nis des Ge­gen­übers weiß:

Wenn Miss­ver­ständ­nis­se ent­stan­den sind!

Von daher mein Tipp für dich: Gewöhn dir an, dass du vor allem bei wich­ti­gen Ge­sprä­chen am Ende noch einmal eine Zu­sam­men­fas­sung des We­sent­li­chen for­mu­lierst. Dafür kann es nicht schaden, wenn du dir während dem Te­le­fo­nat fleißig Notizen machst. So wird dir die Zu­sam­men­fas­sung am Ende deut­lich leich­ter fallen!

Sicher dich durch das Zu­sam­men­fas­sen darin ab, dass sich beide über die gleiche Sache einig sind! Not­falls wird dein Ge­gen­über korrigieren!

Dir ist es un­an­ge­nehm am Ende alles noch einmal münd­lich zu­sam­men­zu­fas­sen? Kein Problem: Ver­schi­cke danach eine E‑Mail, bedanke dich für das Te­le­fo­nat und fasse elegant noch einmal das Wich­tigs­te zu­sam­men und bitte um eine kurze Rückmeldung.

Impuls: Lern die ersten Worte auswendig

Wenn du es während der Schul­zeit gehasst hast, Ge­dich­te aus­wen­dig zu lernen, dann wirst du mich jetzt si­cher­lich hassen.

Lass mich ver­su­chen, dich davon zu über­zeu­gen, dass es durch­aus sinn­voll sein kann, sich diese Mühe zu machen.

Erstens bin ich davon über­zeugt, dass du dir mehr Ge­dan­ken über die Wirkung deiner ersten Worte machst, wenn du sie vorher bewusst aus­wen­dig lernst. Vor allem bei Te­le­fo­na­ten, die aus der Ent­täu­schung heraus geführt werden, kann es durch­aus sinn­voll sein, nicht im­pul­siv und spontan in ein Te­le­fo­nat einzusteigen.

Zwei­tens sind deine ersten Worte gleich­zei­tig der erste Ein­druck, den du bei je­man­dem hin­ter­lässt. Je ge­ziel­ter und selbst­si­che­rer deine ersten Worte gewählt sind, desto selbst­be­wuss­ter dein erster Ein­druck, den du vermittelst.

Wer bei wich­ti­gen Ge­sprä­chen nervös wird und ein Zittern in der Stimme bekommt, kann durch einen aus­wen­dig ge­lern­ten Ein­stieg oft direkt am Anfang mehr Si­cher­heit be­kom­men. Wenns dann läuft, läufts.

Je schnel­ler und prä­zi­ser du am Anfang direkt sagen kannst, warum du anrufst; was dein Ziel ist, desto schnel­ler kommst du auch ans Ziel UND desto sou­ve­rä­ner füllst du die Mailbox

Impuls: Hab deinen ❤️-Klingelton

Wenn möglich, pass deinen Klin­gel­ton so an, dass er dir direkt mit dem ersten Mal Läuten ein Strah­len ins Gesicht zaubert.

Mir ist auf­ge­fal­len, dass wenn sich Men­schen be­züg­lich des Te­le­fo­nie­rens an mich wenden und darin eine Her­aus­for­de­rung sehen, sie zu fol­gen­dem Ver­hal­ten neigen:

Das Telefon klin­gelt und sofort ent­steht Stress!

Diese Men­schen sind so kon­di­tio­niert auf ihren Klin­gel­ton: Ton=Anruf=Achtung=Stress

Noch bevor sie auf dem Display lesen, wer über­haupt anruft, ist bereits Stress entstanden.

Meine ein­fachs­te und ef­fek­tivs­te Methode, um diesen Kreis­lauf das erste Mal zu un­ter­bre­chen lautet:

Such dir einen neuen Klin­gel­ton aus, der dir ein Strah­len ins Gesicht zaubert.

Auch wenn das Te­le­fo­nie­ren bisher für dich keine Her­aus­for­de­rung dar­ge­stellt hat, so können dein Lieb­lings­lied, lustige Tier­ge­räu­sche, lustige Sprach­auf­nah­men o.Ä. deine Stim­mung spür- und hörbar am Anfang steigern.

Wenn du deinen Klin­gel­ton nicht ver­än­dern kannst, dann ver­su­che dennoch diese Kon­di­tio­nie­rung auf­zu­lö­sen: Für Men­schen, die nicht hören können gibt es extra kleine Tisch Leuch­ten, die dann an­fan­gen zu blinken, wenn jemand anruft … nur eben leiser 😉

Impuls: Hab deine eigenen Regeln

Der Einsatz meiner 10 Impulse kann für dich mal mehr, mal weniger sinn­voll sein.

Wer am besten wissen könnte, wie dir deine Te­le­fo­na­te deut­lich häu­fi­ger und in­ten­si­ver ein Strah­len ins Gesicht zaubern, bist du selbst!

Überleg dir in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den, wie du deine Te­le­fo­na­te für dich selbst so op­ti­mie­ren kannst, dass du mehr Freude am Reden hast.

Gibt es Ge­sprä­che die unnötig lange dauern? Dann hör beim nächs­ten Mal noch genauer hin und ver­su­che her­aus­zu­fin­den warum sie solange dauern. Was kannst du verändern?

Gibt es Ge­sprä­che mit Men­schen, die jedes Mal aufs Neue sehr ähnlich ver­lau­fen? Viel­leicht kannst du gewisse Phasen durch Stan­dar­di­sie­run­gen oder ge­schlos­se­ne Fragen beschleunigen?

Viel­leicht schreibst du dir auch direkt ein eigenes Te­le­fon­skript zu­sam­men und benutzt immer wieder die glei­chen Phrasen und die gleiche Her­an­ge­hens­wei­se, die schnel­ler zum Er­rei­chen deines Ziels führen.

Sei kreativ und hab Freude daran!

Was ist dein Nummer 1 Tipp beim Te­le­fo­nie­ren, den du uns un­be­dingt in den Kom­men­ta­ren mit­tei­len musst?

Hab Freude am Reden
Dein Andreas 😉

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