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“Warum” ist wichtiger als “Was”

Es gibt Momente in der Kom­mu­ni­ka­ti­on, in denen es völlig egal ist, was dein Ge­gen­über sagt. Viel wich­ti­ger ist, warum das “Was” gesagt wurde.

Es gibt Momente in der Kom­mu­ni­ka­ti­on, in denen es völlig egal ist, was dein Ge­gen­über sagt. Viel wich­ti­ger ist, warum das “Was” gesagt wurde.

Der Arzt und sein Patient

Ein Patient kommt zum Arzt in die Praxis: Der Patient sagt:

„Wenn ich mit meinem Finger auf den Bauch drücke, tuts weh“

Was fehlt dem Patienten? 

Glaubst du er hat Bau­schmer­zen? Falls ja, dann ver­lässt du dich gerade nur auf das “Was hat der Patient wort­wört­lich gesagt.” Du ver­suchst nicht, ihn und seine Welt zu verstehen.

Bevor ein Arzt dem Pa­ti­en­ten direkt eine Wärm­fla­sche gegen die Bauch­schmer­zen ver­schreibt, wird er erst ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, warum der Patient Schmer­zen hat.

Er will die Ursache ver­se­hen, die Be­grün­dung für die Be­haup­tung finden, er habe Schmer­zen! Er wird genau hin­ter­fra­gen, Wann treten die Schmer­zen auf, Wo genau schmerzt es, bei welchem Druck schmerzt es usw.

Durch Hin­ter­fra­gen erfährt der Arzt, dass der Patient sich den Finger ge­bro­chen hat und kei­ner­lei Bauch­schmer­zen empfindet!

Wie der Arzt ver­sucht her­aus­zu­fin­den, warum es weh tut, so soll­test auch du das Hin­ter­fra­gen eher zu viel, als zu wenig verwenden.

Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on gerne dadurch, dass wir nur an der Ober­flä­che der Aus­sa­gen her­um­krat­zen und die Worte des Ge­gen­übers auf die Gold­waa­ge legen.

Von daher: Bevor du das nächste Mal blind und sofort auf die Worte deines Ge­gen­übers re­agierst, soll­test du durch Hin­ter­fra­gen ver­su­chen zu ver­ste­hen, warum dein Ge­gen­über sagt, was es sagt.

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