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#miteinanderreden #Verschwendung vermeiden

Wer zur Hölle ist man?

Wenn es Sätze gibt, die ich ver­ab­scheue, dann Sätze mit “man”. Das weiß man aber ei­gent­lich auch, dass man das “man” nicht be­nut­zen sollte.

Wenn es Sätze gibt, die ich ver­ab­scheue, dann Sätze mit “man”. Das weiß man aber ei­gent­lich auch, dass man das “man” nicht be­nut­zen sollte.

Warum weiß man das denn nicht?

Man ist so un­spe­zi­fisch, dass ich gar nicht erst weiter dis­ku­tie­ren würde, bevor nicht geklärt ist, wer mit “man” gemeint ist.

Dazu kommt, dass jeder Grund, der ein “man” enthält, kein wahrer Grund ist. Mit einem simplen “Warum” kann er sofort hin­ter­fragt werden:

Das macht man doch nicht

Warum macht man das denn nicht?

Das darf man nicht sagen

Warum darf man das denn nicht sagen?

Wie kann man so etwas nur tun

Warum denn?

Verzichte auf man

Sei bei deiner Wort­wahl und vor allem beim Be­grün­den deiner Be­haup­tun­gen spe­zi­fisch und messbar … warum? Das macht man eben so!

Spaß bei­sei­te 😉

Wir Men­schen ver­wen­den dieses Wort vor allem dann sehr gerne, wenn wir unsere un­ter­be­wuss­ten und nicht weiter re­flek­tier­ten Über­zeu­gun­gen spre­chen lassen. 

“Ich habe gelernt, dass man (=meine Vor­stel­lung vom guten Men­schen) das so nicht macht.” — Aber warum ist das gut oder schlecht? 

Wer offen für ein Ge­spräch ist, be­grün­det seine Be­haup­tun­gen und lässt Ar­gu­men­te über­zeu­gen! Dann gewinnt nicht der oder die, mit der lau­te­ren oder fre­che­ren Stimme, die man eben so hat, sondern der oder die mit dem bes­se­ren Argument. 

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